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Allergene |

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Was sind
Allergene?
Allergene
sind Stoffe aus der Umwelt, die eine Allergie auslösen können. Man findet
sie z. B. unter anderem in Blütenstaubkörnern (Pollen), Schimmelpilzen oder
einigen Nahrungsmitteln.
Wenn sie
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auf die
Augenbindehäute, die Schleimhäute der Nase bzw. der Bronchien auftreffen
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im
Magen-Darm-Trakt vom Blut aufgenommen und zu den allergisch reagierenden
Organen, wie z.B. der Haut oder anderen Darmabschnitten, transportiert
werden, kommt es zu einer Entzündungsreaktion.
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Diese
äußert sich als
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Niesreiz,
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Fließschnupfen,
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Husten oder
Atembeschwerden (Asthma bronchiale).
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Nesselfieber
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oder auch Durchfall.
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Die häufigsten
Allergene
Pollen
Pollen
oder Blütenstaub sind die bekanntesten Allergenträger. Ca. 10 % der
Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie.
Die
Pollenkörner, vor allem die der windbestäubten Pflanzen, sind zur Blütezeit
oft in hohen Konzentrationen in der Luft vorhanden und werden mit dem Wind
bei trockenem Wetter bis zu mehreren hundert Kilometern weit getragen. Sie
gelangen als feinster Staub in die Schleimhäute der Augen und über die
Atmung in die der oberen Atemwege und führen innerhalb kürzester Zeit zu den
bekannten Symptomen, wie tränenden Augen, Niesen, Fließschnupfen, Husten
oder auch Atemnot.
Die
wichtigsten allergieauslösenden Pollen stammen von
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Birke, Erle, Hasel,
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verschiedenen Gräsern,
Roggen |
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und den Kräutern
Beifuß und Wegerich.
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In
Abhängigkeit der Blütezeit kommt es zu verschiedenen Jahreszeiten zu
Beschwerden. Besonders gefährdet sind Pollenallergiker Jedoch im Frühling
und Sommer.
Tips für Pollenallergiker
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Nach Möglichkeit nicht
tagsüber lüften, sondern erst am späten Abend bzw. nachts. Doch Vorsicht!
Ab 5 Uhr morgens fliegen die Pollen wieder!
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Durch regelmäßiges und
häufiges Säubern von Schränken, Regalen, Polstermöbeln, Fußboden die
Pollenkonzentration in der Wohnung möglichst gering halten.
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Das Auto mit einem
speziellen Pollenfilter ausstatten, damit auch die Lüftung benutzt werden
kann. |
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Tätigkeiten im Freien,
wie Rasen mähen, Sport treiben, Spazierengehen usw. zumindest für die
Blütezeit der „reizenden" Pflanzen vermeiden.
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Übrigens: Zierblumen
enthalten meistens Blütenstaub (Pollen), der von Insekten übertragen wird,
also nicht durch die Luft fliegt und in die Schleimhäute gelangt!
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Ein Hinweis: Honig
kann Verunreinigungen durch Pollen enthalten und dadurch eine allergische
Reaktion auslösen, die nichts mit dem Lebensmittel an sich zu tun hat.
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Der Pollenallergiker
sollte nach Möglichkeit versuchen, in der Hauptblütezeit seines Allergens
Urlaub in einem pollenarmen
Gebiet (Mittelmeer,
Nordsee, Gebirge über 2.000 m) zu machen |
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Die richtige
Therapie bei Allergien
Warum muss eine Allergie behandelt
werden?
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Wie kann eine Allergie behandelt
werden?
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Allergische Erkrankungen können zu ernsten lebensbedrohlichen
Beschwerden führen. Bei Heuschnupfen besteht die Gefahr, dass die
Entzündung allmählich auf die tieferen Atemwegen, die Bronchien
übergreift und sich letztendlich daraus ein Asthma entwickelt.
30% der
Atemwegsallergiker, die nicht behandelt werden, entwickelnden nach
einigen Jahren ein Asthma. |
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Die ideale Behandlung
einer Allergie, die Beschwerdenfreiheit garantiert, ist die Ursache
der Erkrankung auszuschalten, also das Meiden des Allergens. Dies
ist jedoch für viele Allergien in der Regel nicht möglich.
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Selbstverständlich wird jeder Allergiker in erster Linie versuchen,
dem Allergie-auslösenden Stoff aus dem Weg zugehen. Er wird auf sein
Haustier verzichten, bestimmte Nahrungsmittel meiden und für einen
Milben und schimmelpilzarme Wohnung sorgen. |
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Die
Hyposensibilisierung stellt eine weitere Möglichkeiten dar, die
Ursache der Allergie zu bekämpfen. |
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Was können Sie
selbst tun?
Leider
hilft in manchen Fällen nur die Flucht vor den Pollen. Mit Hilfe eines
Pollenflugkalenders oder dem Pollenwarndienst lässt sich feststellen, wann
bestimmte Pollen fliegen. An sonnigen, windreichen Tagen sollten Sie dann
den Aufenthalt im Freien, besonders auf Wiesen und Feldern meiden.
Zusätzlich sollten Sie täglich die Haare waschen und Ihre Kleider, in denen
sich Pollen befinden können, nicht im Schlafzimmer aufbewahren. Nachts
empfiehlt es sich, bei geschlossenem Fenster zu schlafen.
Unter
Umständen müssen Sie sich von Ihrem Haustier trennen (Tierhaarallergie).
Bei einer
Hausstaubmilbenallergie sollten Sie Ihre Matratzen und das
Bettzeug mit einer milbendichten Hülle überziehen und auf Teppiche und
sonstige Staubfänger verzichten.
Wie stellt der Arzt die
Diagnose?
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Anhand der
Symptome, die der Patient schildert (Anamnese) |
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Hauttests
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Antikörpernachweis aus einer Blutuntersuchung |
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Provokationstests. Dabei wird der verdächtige Stoff unter ärztlicher
Aufsicht in die Nase , auf die Bronchial- oder Konjunktivalschleimhaut
aufgebracht. |
Welche Medikamente setzt man zur Behandlung ein?
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Antihistaminika
(Spray, Tabletten, Tropfen) |
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Abschwellende
Nasentropfen (maximal zehn Tage lang) |
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Mastzellstabilisatoren (Cromoglicinsäure) |
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Cortison (Spray, Tabletten)
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In manchen
Fällen wird der Arzt eine Hyposensibilisierung vorschlagen. Dabei wird unter
ärztlicher Aufsicht über mindestens drei Jahre hinweg eine bestimmte Menge
des Allergens unter die Haut gespritzt, der die allergische Reaktion
ausgelöst.
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