Allergene

 
bullet Was sind Allergene?
bullet Die häufigsten Allergene
bullet Die richtige Therapie gegen Allergien
bullet Was können Sie selbst tun
 

 

 

Was sind Allergene?

Allergene sind Stoffe aus der Umwelt, die eine Allergie auslösen können. Man findet sie z. B. unter anderem in Blütenstaubkörnern (Pollen), Schimmelpilzen oder einigen Nahrungsmitteln. 

 

Wenn sie

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auf die Augenbindehäute, die Schleimhäute der Nase bzw. der Bronchien auftreffen oder

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im Magen-Darm-Trakt vom Blut aufgenommen und zu den allergisch reagierenden Organen, wie z.B. der Haut oder anderen Darmabschnitten, transportiert werden, kommt es zu einer Entzündungsreaktion. 

 

Diese äußert sich als 

 

bullet Niesreiz, 
bullet Fließschnupfen, 
bullet Husten oder Atembeschwerden (Asthma bronchiale). 
bullet Nesselfieber
bullet oder auch Durchfall.

 

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Die häufigsten Allergene

 

Pollen

 

Pollen oder Blütenstaub sind die bekanntesten Allergenträger. Ca. 10 % der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie.

Die Pollenkörner, vor allem die der windbestäubten Pflanzen, sind zur Blütezeit oft in hohen Konzentrationen in der Luft vorhanden und werden mit dem Wind bei trockenem Wetter bis zu mehreren hundert Kilometern weit getragen. Sie gelangen als feinster Staub in die Schleimhäute der Augen und über die Atmung in die der oberen Atemwege und führen innerhalb kürzester Zeit zu den bekannten Symptomen, wie tränenden Augen, Niesen, Fließschnupfen, Husten oder auch Atemnot.

 

 

Die wichtigsten allergieauslösenden Pollen stammen von 

bullet Birke, Erle, Hasel, 
bullet verschiedenen Gräsern, Roggen 
bullet und den Kräutern Beifuß und Wegerich.
 

In Abhängigkeit der Blütezeit kommt es zu verschiedenen Jahreszeiten zu Beschwerden. Besonders gefährdet sind Pollenallergiker Jedoch im Frühling und Sommer.

 

Tips für Pollenallergiker

bullet Nach Möglichkeit nicht tagsüber lüften, sondern erst am späten Abend bzw. nachts. Doch Vorsicht! Ab 5 Uhr morgens fliegen die Pollen wieder!
bullet Durch regelmäßiges und häufiges Säubern von Schränken, Regalen, Polstermöbeln, Fußboden die Pollenkonzentration in der Wohnung möglichst gering halten.
bullet Das Auto mit einem speziellen Pollenfilter ausstatten, damit auch die Lüftung benutzt werden kann.
bullet Tätigkeiten im Freien, wie Rasen mähen, Sport treiben, Spazierengehen usw. zumindest für die Blütezeit der „reizenden" Pflanzen vermeiden.
bullet Übrigens: Zierblumen enthalten meistens Blütenstaub (Pollen), der von Insekten übertragen wird, also nicht durch die Luft fliegt und in die Schleimhäute gelangt!
bullet Ein Hinweis: Honig kann Verunreinigungen durch Pollen enthalten und dadurch eine allergische Reaktion auslösen, die nichts mit dem Lebensmittel an sich zu tun hat.
bullet Der Pollenallergiker sollte nach Möglichkeit versuchen, in der Hauptblütezeit seines Allergens Urlaub in einem pollenarmen Gebiet (Mittelmeer, Nordsee, Gebirge über 2.000 m) zu machen

 

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Die richtige Therapie bei Allergien

Warum muss eine Allergie behandelt werden?
Wie kann eine Allergie behandelt werden?

Allergische Erkrankungen können zu ernsten lebensbedrohlichen Beschwerden führen. Bei Heuschnupfen besteht die Gefahr, dass die Entzündung allmählich auf die tieferen Atemwegen, die Bronchien übergreift und sich letztendlich daraus ein Asthma entwickelt.

30% der Atemwegsallergiker, die nicht behandelt werden, entwickelnden nach einigen Jahren ein Asthma.

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      Die ideale Behandlung einer Allergie, die Beschwerdenfreiheit garantiert, ist die Ursache der Erkrankung auszuschalten, also das Meiden des Allergens. Dies ist jedoch für viele Allergien in der Regel nicht möglich.

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          Selbstverständlich wird jeder Allergiker in erster Linie versuchen, dem Allergie-auslösenden Stoff aus dem Weg zugehen. Er wird auf sein Haustier verzichten, bestimmte Nahrungsmittel meiden und für einen Milben und schimmelpilzarme Wohnung sorgen.

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           Die Hyposensibilisierung stellt eine weitere Möglichkeiten dar, die Ursache der Allergie zu bekämpfen.


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Was können Sie selbst tun?



Leider hilft in manchen Fällen nur die Flucht vor den Pollen. Mit Hilfe eines Pollenflugkalenders oder dem Pollenwarndienst lässt sich feststellen, wann bestimmte Pollen fliegen. An sonnigen, windreichen Tagen sollten Sie dann den Aufenthalt im Freien, besonders auf Wiesen und Feldern meiden. Zusätzlich sollten Sie täglich die Haare waschen und Ihre Kleider, in denen sich Pollen befinden können, nicht im Schlafzimmer aufbewahren. Nachts empfiehlt es sich, bei geschlossenem Fenster zu schlafen.

Unter Umständen müssen Sie sich von Ihrem Haustier trennen (Tierhaarallergie). Bei einer Hausstaubmilbenallergie sollten Sie Ihre Matratzen und das Bettzeug mit einer milbendichten Hülle überziehen und auf Teppiche und sonstige Staubfänger verzichten.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

bullet Anhand der Symptome, die der Patient schildert (Anamnese)
bullet Hauttests
bullet Antikörpernachweis aus einer Blutuntersuchung
bullet Provokationstests. Dabei wird der verdächtige Stoff unter ärztlicher Aufsicht in die Nase , auf die Bronchial- oder Konjunktivalschleimhaut aufgebracht.

 

Welche Medikamente setzt man zur Behandlung ein?

bullet Antihistaminika (Spray, Tabletten, Tropfen)
bullet Abschwellende Nasentropfen (maximal zehn Tage lang)
bullet Mastzellstabilisatoren (Cromoglicinsäure)
bullet Cortison (Spray, Tabletten)

In manchen Fällen wird der Arzt eine Hyposensibilisierung vorschlagen. Dabei wird unter ärztlicher Aufsicht über mindestens drei Jahre hinweg eine bestimmte Menge des Allergens unter die Haut gespritzt, der die allergische Reaktion ausgelöst.


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